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Das Warschauer Ghetto

In Warschau befand sich bis 1939 die größte jüdische Gemeinde in ganz Europa. Die Metropole war eine Stadt des jüdischen Lebens. Nach dem Überfall auf Polen und die anschließende Besatzung folgte die Errichtung eines Ghettos mitten in Warschau, in dem 400.000 Menschen jüdischer Abstammung eingesperrt und überwacht wurden. Das Warschauer Ghetto war für viele die Endstation, da sie von dort aus in das Vernichtungslager Treblinka deportiert wurden.

Quizfragen zum Warschauer Ghetto

  1. Wo lag das Warschauer Ghetto?

    Das Warschauer Ghetto wurde 1940 mitten in Warschauer Stadtzentrum, westlich der Altstadt errichtet und erstreckte sich vom jüdischen Friedhof bis hin zur westlichen Altstadt und dem Danziger Bahnhof.

  2. Wie viel Quadratkilometer umfasste das Warschauer Ghetto?

    Das Warschauer Ghetto umfasste 3,07 Quadratkilometer und war von einer drei Meter hohen Mauer umgeben. Die Mauer war 18 Kilometer lang und mit Stacheldraht versehen, damit keiner das Ghetto verlassen konnte.

  3. Wer bewachte das Warschauer Ghetto?

    Auf der arischen Seite wurde das Warschauer Ghetto von der polnischen und deutschen Polizei bewacht. Die jüdische Seite bewachte der sogenannte Ordnungsdienst, der der jüdischen Polizei angehörte.

  4. Was geschah mit Juden, die außerhalb des Ghettos angetroffen wurden?

    Juden mit einem Passierschein blieben unbehelligt. Wenn allerdings Juden ohne Passierschein nach 1941 außerhalb des Warschauer Ghettos angetroffen wurden, drohte ihnen die Todesstrafe.

  5. Wer organisierte das Leben im Warschauer Ghetto?

    Das Leben im Warschauer Ghetto wurde durch den Judenrat organisiert, der aus 24 Mitgliedern bestand. Eingesetzt wurde diese Institution von den Deutschen. Den Vorsitz führte damals Adam Czerniaków.

  6. Welche Aufgabe hatte der Judenrat im Warschauer Ghetto?

    Eine der wichtigsten Aufgaben des Judenrates war die Bereitstellung von Arbeitskräften außerhalb des Ghettos. Aber auch die Organisation der Arbeit im Warschauer Ghetto wurde durch den Judenrat geregelt.

  7. Wer wurde im Warschauer Ghetto zur Arbeit herangezogen?

    Jeder Jude im Warschauer Ghetto wurde zur Arbeit herangezogen. Die reicheren Juden hatten allerdings die Möglichkeit, sich von der Arbeitspflicht freizukaufen. Mit diesem Geld konnte der Judenrat wiederum Arbeiter bezahlen.

  8. Was taten die Juden im Warschauer Ghetto, um Normalität aufzubauen?

    Die sinnlose Welt des Warschauer Ghettos förderte das Bestreben nach besonderen Dingen. Jüdische Künstler und Intellektuelle veranstalteten Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen, um eine Gegenwelt zum Ghetto zu schaffen.

  9. Was geschah am 22. Juli 1942 im Warschauer Ghetto?

    Am 22.Juli 1942 begannen die Deportationen. Bis zu 10.000 Menschen wurden täglich im Güterwaggon verschleppt. Insgesamt wurden schätzungsweise 280.000 Frauen, Männer und Kinder aus Warschau in das Vernichtungslager Treblinka gebracht und ermordet.

  10. Gab es einen bewaffneten Aufstand im Warschauer Ghetto?

    Einen bewaffneten Aufstand gab es am 19.April 1943 im Warschauer Ghetto, wodurch weitere Deportationen vorerst verhindert werden konnten. Der Aufstand war aber aussichtslos.


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