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Die RAF

Die Rote Armee Fraktion (RAF) hielt über mehr als zwei Jahrzehnte die Bundesrepublik mit Anschlägen, Moden und Entführungen in Atem. In ihren Anfängen hatte die RAF viel mit den Studentenbewegungen gemeinsam, da sie gegen den Kapitalismus protestierten und den bürgerlichen Staat infrage stellten. Allerdings tat die RAF dies nicht nur mit Worten, sondern vertrat ihre Einstellung auch mit Waffengewalt. Die Aktionen der RAF forderten viele Todesopfer. Heute geht immer noch eine große Faszination von der Roten Armee Fraktion aus, da viele Dinge ihrer Geschichte noch im dunklen liegen.

Quizfragen

  1. Was waren die Anfänge der RAF?

    Der Student Benno Ohnsorg war bei einer Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien von Polizisten erschossen worden. Die Studentenbewegungen sahen dies als Angriff gegen die gesamte Bewegung.

  2. Was war der Wendepunkt?

    Aus dem Umfeld der friedlichen Studentenbewegung erhielten die damals schon militanten Gruppen einen ungeahnten Einfluss. In Berlin gab es zwei Gruppen, die auch mit Gewalt gegen den Staat vorgehen wollten.

  3. Welche Personen wurden immer in Verbindung mit der RAF genannt?

    Gudrun Ensslin und Andreas Baader sind zwei Personen, die immer wieder mit der RAF in Verbindung gebracht werden. Am 2. April 1968 legten sie mit mehreren Verbündeten in zwei Frankfurter Kaufhäusern Brände, um gegen das imperialistische System zu protestieren und wurden daraufhin zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt.

  4. Habe Gudrun Ensslin und Andreas Baader ihre Haftstrafen abgesessen?

    Gudrun Ensslin und andere Mitstreiter konnten sich der Haftstrafe entziehen. Andreas Baader trat seine Haftstrafe an. Um mit Ulrike Meinhof an einem Buch zu arbeiten, durfte Baader am 14. Mai 1970 die Bibliothek des Zentralinstituts für soziale Fragen besuchen.

  5. Was geschah am Tage des Bibliothekbesuchs von Andreas Baader?

    Ulrike Meinhof hatte sich der RAF angeschlossen und mit bewaffneten Gleichgesinnten Andreas Baader befreit. Dieser medienwirksame Coup wird als die Geburtsstunde der eigentlichen RAF bezeichnet, da sich die richtigen Menschen gefunden hatten.

  6. Wer gehörte zum Kopf der RAF?

    Zu den führenden Köpfen der RAF gehörte der Anwalt Horst Mahler, Ulrike Meinhof, Andreas Baader und Gudrun Ensslin. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gruppe noch keinen Namen gewählt. Von den Medien wurde sich als Baader-Meinhof-Gruppe bezeichnet.

  7. Wann begannen die Terroranschläge der RAF?

    Da die Baader-Meinhof-Gruppe Geld brauchte, um sich Waffen, Wohnungen und Autos zu besorgen und ein Leben im Untergrund finanzieren zu können, wurden 1970 Banken überfallen. Sie stahlen Geld, Dokumente und Autos.

  8. Wann erhielt die RAF ihren Namen?

    Im Strategiepapier „Das Konzept Stadtguerilla“, das von Ulrike Meinhof verfasst wurde, gab die Gruppe sich den Namen RAF. Zum ersten Mal erschien auch das Symbol der Roten Armee Fraktion.

  9. Wie sah das Symbol der RAF aus?

    Das Symbol der Roten Armee Fraktion war der rote Stern mit einer Maschinenpistole. Das Manifest von Ulrike Meinhof zeigt deutlich auf, dass die RAF einen bewaffneten Kampf als notwendig erachtet, um ihre Forderungen durchzusetzen.

  10. Was waren die bedeutendsten Anschläge der RAF?

    Protestaktion der RAF gegen den Vietnam-Krieg hatten mehrere Bombenanschläge zur Folge. Einer davon wurde auf das Hauptquartier der US-Armee in Heidelberg verübt. Dabei starben vier Soldaten. Andere Anschläge galten dem Bundesrichter Wolfgang Buddenberg, der die Ermittlungen gegen die RAF führte. Denkwürdig war auch das Attentat auf den Axel-Springer-Konzern. Am 19. Mai 1972 explodierten mehrere Bomben, wobei über 30 Menschen ums Leben kamen. Das Springer-Haus wurde damals, trotz Warnanrufe nicht geräumt.

  11. Was geschah in der Nacht zum 17. Auf den 18. Oktober 1977?

    Die Spitze der RAF saß im Hochsicherheitstrakt in Stammheim ein. Draußen hatte sich mittlerweile eine neue Generation der RAF zusammengeschlossen. Ihr Ziel war die Befreiung der RAF Gründer. Alle Versuche, dies zu bewerkstelligen, scheiterten. Selbst die Entführung eines Flugzeugs misslang. Als die RAF-Spitze davon erfuhr, begingen Andreas Baader, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin in der Nacht vom 17. Auf den 18. Oktober 1977 Selbstmord.


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